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ludwig







Fachwissen: alkoholische Getränke Wein
Verfasst am: 04.02.2009, 21:19

Der Wein - Geschichtliches

Von den alkoholhaltigen Getränken ist der Wein das edelste Getränk. Er labte bereits die alten Ägypter, die 3000 Jahre v. u. Z. den Weinbau betrieben. Die Geschichte berichtet, dass die spätere griechische Kultur ihren Gott Dionysos mit Weinlaub bekränzte. Schon im 5. Jahrhundert v. u. Z. wurde der Wein in Italien angebaut. Kaiser Augustus führte später das Trankopfer wieder ein. Während der Zeit der römischen Eroberungskriege wurde der Wein und seine Kultur auch weiter nach Norden, nach Frankreich und nach Deutschland gebracht. Es entstanden schon im 3. Jahrhundert Weinberge an der Mosel, und i000 Jahre später hatte der Wein ganz Deutschland erobert. Der Dreißigjährige Krieg bereitete vielen Weinkulturen im Norden Deutschlands ein Ende, so dass heute der Weinbau hauptsächlich südlich des 50. Breitengrades betrieben wird. Das gilt auch für fast alle europäischen Länder, die sich mit dem Anbau des Weines befassen. Aber auch die Bewohner der anderen Erdteile: Afrika, Amerika, Australien und Asien lieben die Weintraube und den Wein.

Wenn man die Weinbauländer nach der Güte der Weine ordnen will, ist es schwierig, eine Rangordnung zu finden. Hervorragende Weißweine stellen die Spätlesen und Trockenbeerenauslesen aus verschiedenen Ländern dar.

Der ungarische Weinbau blickt auf eine lange und große Vergangenheit zurück; er begann mindestens mit dem römischen Zeitalter und erreichte schon im Mittelalter Weltruf. Die heutige Weinproduktion — der Anbau erfolgt sowohl im Flachland als auch im Bergland — liegt bei etwa 3 Millionen hl und besteht zu 6o % aus Weiß- weinen. Da die Voraussetzungen für Qualitätsweine außerordentlich günstig sind, haben sich — wie bei den meisten alten Weinbauländern — eine Vielzahl von Wein- typen herausgebildet. Das kontinentale Klima Ungarns mit seinen feuchten Frühjahren und heißen, trockenen Sommern begünstigt die Reife und Zuckerbildung der Trauben; der Boden des größten Weinbaugebietes im Süden des Landes besteht zum Teil auf Immunsanden, so dass ein Reblausbefall auch bei wurzelechten Reben verhindert wird. In anderen Gebieten geben Basalt-, Ton- und Lößböden den Reben gute Entwicklungsmöglichkeiten. Aus der Vielzahl der Weißweintraubensorten ragen der Welschriesling, Tausendgut, Furmint, Traminer, Blaustengier und Lindenblättrige hervor, während bei Rotweinen die Portugieser-, Kadarka- und Blaufränkische Traube den Vorzug haben.

Von den etwa 15 Weinbaugebieten seien die wichtigsten genannt:

das Gebiet des Balaion: Es erstreckt sich am südwestlichen Teil des Balaton (Plattensee) an den Bergen, von denen der Badasconyberg den ersten Platz einnimmt. Günstiges Klima, gute Bodenverhältnisse (Basalt) und anerkannte Rebsorten (Welschriesling, Furmint und Blaustengler) garantieren Weine bester Güte.

Bekannt sind:

Badascoliyer Blaustengier", der seinen Namen nach der bläulichen Färbung der Blattstiele dieser Traubensorte erhalten hat; es ist ein goldgrüner Wein mit zartem Duft, würzigfeinem Aroma und harmonischem Charakter,

Auvergnat gris", aus einer roten Burgundertraube, die in Frankreich für die Sekt- herstellung genommen wird; in Ungarn liefert sie würzig-feurige Tafelweine mit gutem Zuckergehalt und feinem, ansprechendem Bukett,

Ofener Grün", daneben auch Riesling, Furmint oder Lindenblättriger, „Plattensee Furmint", ein leichterer Wein mit ansprechendem Bukett.

Das Gebiet von Somid (Schomlau): Aus der Ebene ragen dort zwei Berge vulkanischen Ursprungs empor, von denen der Somlöberg etwa 400 m hoch und all- seitig mit Weinreben bebaut ist. Die Weine dieses Gebietes verlangen eine lang- jährige, sorgfältige Behandlung und Fassschulung; sie dulden keinen Verschnitt. Als Rebsorten kommen Welschriesling, Tausendgut und weißer Honigsüß vor. Es entstehen Weine von hohem Alkoholgehalt, verbunden mit einem feinen Bukett und feurigem Charakter. Es sind Weine, die in den guten Weinjahren sich bis zur Qualität der Ausbruchweine steigern.

Das Gebiet von Mdr: Es liegt nordöstlich des Plattensees und besteht aus stark quarz- und glimmerhaltigem Lößboden, der mit feinem Sand durchsetzt ist. Das

Klima ist hier ausgesprochen mild. Als Rebsorte wird hier vorwiegend Tausendgut angebaut. „Mörer Tausendgut" hat sich durch seine gute Lagerfähigkeit, sein feines Aroma und seinen feurigen Charakter einen guten Namen geschaffen.

Das Gebiet von Sopron (Ödenburg): Löß- und Lehmboden sichern gute Wachstumsbedingungen. Es werden vorwiegend Rotweine gekeltert (Blaufränkische Traube). Als ansprechenden Weißwein kennen wir aus diesem Gebiet den „Soproner Velteliner", der hellgelb ist, einen hohen Alkoholgehalt und ein apartes Aroma hat.

Das Gebiet von Szekszeird: Es liegt im südlichen Transdanubien und zeichnet sich durch einen kalkhaltigen Lößboden aus, der von roter Tonerde unterbrochen wird. Als Rebsorten werden vorwiegend die rote Kadakra- und die Portugieser Traube angebaut. So ist der „Szekszärder Kadarka" ein Rotwein mit hohem Zuckergehalt im Most; er vergärt langsam und nicht vollständig, ist süffig und würzig, aber harmonisch und mild.

Das Gebiet von Eger (Erlau): Es erstreckt sich an den Hängen der Ausläufer des Bükkgebirges, hat guten Schutz gegen die kalten Nordwinde und daher ein günstiges Weinklima. Sein Boden besteht hauptsächlich aus dunklem Ton. Als Reb- sorten werden für Weißweine IFelschriesling und Mädchentraube bevorzugt, für Rot- weine stehen die Kadarka-, Burgunder- und M6doctraube zur Verfügung.

Neben dem „Kadarka-Schiller", hat sich vor allem das „Erlauer Stierblut" einen Weltruf erworben.

Das Gebiet von Tokaj-Hegyafia: Die Weine dieses Gebietes haben den Weltruf der ungarischen Weine begründet. Die Reben wachsen in etwa 200 m Höhe an den unteren Hängen der Tokajer Bergkette, die nach Süden offen ist und somit ein ideales Weinklima sichert. Der Tuffstein- und Lößboden schaffen gute Wachstums- bedingungen. Als Rebsorten sind besonders Furmint, Lindenblättriger und Muskateller zu nennen. Hier ist die Heimat der drei „Großen": „Tokajer Ausbruch", „Tokajer Szamarodner" und „Tokajer Essenz".

Der „Tokajer Ase" (Tokajer Ausbruch) wird aus edelfaulen Trauben hergestellt. Diese werden in Kufen gesammelt, aufbewahrt und zu Brei gequetscht. Nach dem Aufgießen von Most auf diesen Brei setzt eine langsame Gärumg ein, so dass aus dem zuckerreichem Ausbruchmost ein schwerer, süßer Wein von bernsteingelber Farbe und spezifischem Duft und Aroma wird. Eine etwa vierjährige Lagerung lässt einen Wein entstehen, dessen Spitzenerzeugnisse schon eine zoojährige Lebensdauer er- reichten. Die Bezeichnung 4 Puttonos bedeutet, dass 4 Butten (jede Butte 12,5 kg Trockenbeeren) auf ein GönczerFass von etwa 140 1 verwendet wurden. Tokajer Ausbruchweine können I- bis 5buttig sein. Der „Tokajer szamarodni" wird aus Trauben hergestellt, die nicht ausgelesen wurden. Man verwendet also vollreife Trauben mit Trockenbeeren zusammen (szamarodni — so wie sie gewachsen sind). Je nach Klima und Wetter gibt es zwei Typen:

den süßen Szamarodner (des) bei mildem Wetter und hohem Anteil von edelfaulen Trockenbeeren

den trocknen Szamarodner (szäraz) bei ungünstiger Witterung.

Die „Tokajer Eszencia" (Essenz) stellt etwas ganz Besonderes dar. Dieser Spitzen- wein wird nur aus Trockenbeeren gekeltert. 12,5 kg Trockenbeeren ergeben nur 1,5 1 Essenz; diese Essenz hat jedoch einen hohen Zuckergehalt (40% bis 60 %). Eine langsame Gärung entwickelt nach Jahren einen Alkoholgehalt von etwa 6... 8 % mit einem ausgeprägten Aroma, wie es eben nur Ausbruchweine hervorbringen können- Tokajer Essenz wird nicht gehandelt, sondern steht bei außerordentlichen Festlichkeiten in geringen Mengen zur Verfügung.

Zu den Standardangeboten aus Ungarn zählen u. a. Weißweine

Plattensee-Riesling, Schloßberg-Riesling, (Welschriesling). Sie sind Weißweine von grünlichgelber Farbe, haben eine weinige, reintönige Blume, eine harmonische Säure und weisen einen Alkoholgehalt von etwa 13 Vol--% auf. Da er eine gewisse Restsüße (unvergorener Zucker) hat, wird er gern von solchen Gästen getrunken, die herben Weinen weniger Geschmack abgewinnen.

Pecser Sikaner. Er ist gelblichgrün, hat eine kleine Blume, schmeckt angenehm und zeigt einen harmonischen Charakter. Sein Alkoholgehalt liegt bei 13 Vol.-%.

Rotweine

Oedenburger Burgunder. Er ist ein Rotwein von angenehmer Blume mit Burgunder Note.

Szekszarder. Er hat als Rotwein einen runden, weichen, angenehmen Geschmack. Sein Charakter ist harmonisch und bordeauxähnlich.

Erlauer Burgunder. Er ist ein dunkelroter, samtiger Rotwein mit guter, weiniger Blume und vollem, würzigem Geschmack (Alkoholgehalt etwa 13 Vol.-%).

Erlauer Stierblut. Er ist ebenfalls ein dunkelroter Wein, hat eine angenehme, milde Herbe, einen vollen Körper. Er schmeckt burgunderartig und zählt zu Ungarns Spitzenleistungen (Alkoholgehalt etwa 13 Vol.-%).

Dessertweine

Ungarnsonne. Hier handelt es sich um einen bernsteinfarbigen, alkoholreichen Dessert- wein von kräftigem Geschmack mit einer angenehmen herben Süße (Alkoholgehalt etwa 16 Vol.-%).

Czardas. Es ist ein hellroter Dessertwein mit kräftigem, süßem Geschmack (Alko- holgehalt 16 Vol.-%).

Promontor Muskat. Er hat eine dunkelgoldige Farbe, eine betonte Muskatnote, ist kräftig und zeigt einen ausgeprägten Charakter (Alkoholgehalt 16... 18 Vol.-%).

Tokajer Szamarodner und Tokajer Aszu kommen als Originalabfüllungen in unsere Gaststätten. Es handelt sich hierbei um Südweine, die gehaltvoll, würzig und edel sind, eine Edelsüße aufweisen und etwa io. 14 Vol.-% Alkoholgehalt haben.

Es handelt sich hierbei nicht um den Rheinriesling, sondern um eine ganz andere Trau- bensorte, die unter dem Namen Welschriesling,

Es ist das bedeutendste Weinbauland der Welt, da es in bezug auf die erzeugte Menge an erster Stelle steht. In drei großen Zentren erfolgt hier der Weinanbau. Die

Weinbaugebiete des Südostens längs der Flüsse Garonne, Gironde und Dordogne liefern uns die Bordeaux-Weine, von denen die Rotweine weit vor den Weißweinen rangieren. Die nachfolgende übersicht veranschaulicht die verschiedenen Einzel- gebiete der Bordeauxweine.

Aus dem Gebiet AMI«, das nördlich von Bordeaux liegt, kommen Frankreichs beste Rotweine, unter denen Chäteau Lafite, Chäteau Latour und Chäteau Margaux Welt- ruf haben.

Das Weinbaugebiet Graves erzeugt neben guten Rotweinen (Chäteau Haut Brion) auch süße Weißweine.

Die Sauternes sind berühmt wegen ihrer edlen Weißweine, unter denen Chäteau d'Yquem die Spitze hält.

Die Cötes erstrecken sich am nördlichen Ufer der Garonne und sind bekannt durch die Weinstadt St. Emilion.

Pakts und Entre-deux-mers liefern die geringeren Qualitäten, die als kleine Bordeaux- weine bekannt sind.

Die Weine der Charente werden hauptsächlich für die Herstellung des in der ganzen Welt berühmten französischen Cognacs verwendet.

Im Gebiet von Valide de la Loire werden ausgezeichnete Rotweine und kräftige, gehaltvolle Weißweine erzeugt, die zu den besten Frankreichs gehören.

Das zweite große Weinbaugebiet Frankreichs befindet sich an den Ufern der Saöne und reicht von Lyon südwärts bis zum Einfluss in die Rhöne bei Dijon. Es umFasst einen großen Teil der Bourgogne (Burgund). Diese Burgundenveine kommen aus folgenden Gebieten:

Cöte d'or Chälon Macon Beaujolais Nieder-Burgund

Die Cöte d'or (Goldseite) bringt die Spitzengewächse von Burgund hervor; sie zeichnen sich durch große Milde aus. Berühmt sind der Roman& und Pommard geworden. Hier liegt auch als Zentralplatz des burgundischen Weinhandels die Stadt Beaune. Die Chälon-Weine sind ebenfalls von hervorragender Qualität und stehen den Macon-Weinen kaum nach. Beliebte Rotweine sind auch die Weine um die Stadt Beaujolais. Sie sind als Tischweine beim Festessen die unentbehrlichen Partner der dunklen Bratengänge.

Niederburgund oder die Basse-Bourgogne erzeugt auch anerkannte Weißweine. Der Chablis, der als weißer Burgunder einen herben Geschmack aufweist, steht bei Wein- kennern in hohem Ansehen.

Etwa 8o km südlich Lyon liegt das ebenfalls zu den bekannteren Weinbaugebieten Frankreichs gehörende Cötes-du-Rhone (Rhönetal). Unter Hunderten von Wein- namen ragen solche eleganten Spitzenweine wie „PHermitage", „Cöte-Rötie" hervor, Im Süden sind besonders die „Roseweine" von Lirac und Tavel bekannt geworden. Die Champagne ist Frankreichs bedeutendstes Gebiet in der Herstellung moussieren- der Weine. Vor 250 Jahren erfand hier der Kellermeister des Klosters Haut Villers den „Pfropfentreiber", der nach seiner Herkunft „Champagner" genannt wird.

Frische, spritzige Weißweine gewinnt man im Gebiet von Alsace (Elsaß). &kannte Weinbauorte sind Thann, Colmar, Guebwiller u. a.

Die Weine des Midi (Süden) sind auch als Langue-doc-Weine bekannt und stellen einen großen Teil der Gesamtproduktion Frankreichs dar. Ihr Anbaugebiet erstreckt sich von der Mündung der Rhöne bis zu den Pyrenäen. Außer den roten und weißen Quantitätsweinen kennen wir auch gute Dessertweine aus diesem Gebiet, von denen der Roussillon als bester französischer Süßwein geschätzt wird.

In der Güte erreichen die italienischen Weine oft die Qualität ihrer französischen Nachbarn. Südlich der Alpen, im westlichen Po-Gebiet, werden hervorragende rote Piemonter Weine gekeltert. Hier entsteht auch in der Turiner Gegend der Vermouth

di Torino und in der Stadt Asti der bekannte süße italienische schäumende Asti spu- mante. In Toskana, dem größten Weinbaugebiet Italiens, wachsen die roten Beeren, die den tiefroten, feurigen Chianti liefern, der in den bekannten umflochtenen Flaschen auf den Markt kommt.

Die Westküste Italiens ist ein einziges Weinbaugebiet. Von hier kommt der rote Falerner und von den Weinhängen des Vesuvs der Lacrima Christi del Vesuvio. Auch in Sizilien ist der Weinanbau von großer Bedeutung. Der hochprozentige Marsala und auch der Malvasier sind als typische Dessertweine weit über Italiens Grenzen berühmt.

Die spanischen Weinbaugebiete werden in 5 Einzelgebiete aufgeteilt.

Rioja-Gebiet

Valencia-Gebiet

Mancha-Gebiet

Malaga-Gebiet

Jerez-Gebiet

Im Rioja-Gebiet, das den Ebro umschließt, werden bordeauxähnliche Rotweine er- zeugt. In diesem Bezirk liegen die Städte Barcelona und Tarragona. Der Tarragona ist ein Dessertwein, der durch Zusätze von Alkohol und konzentriertem Traubenmost hergestellt wird.

Das Valencia-Gebiet reicht bis Murcia und produziert herbe Rot- und Dessertweine. Der Alicante dient auch als Grundlage für Arzneiweine.

Die Alancha umFasst das Weingebiet südöstlich von Madrid und liefert die Deckweine für die mitteleuropäischen Rotweine.

Malaga-Weine sind r-üße Dessertweine von braungelber Farbe. Ihr feinster Vertreter ist der Lacrimae Christi- Alle Malagaweine erhalten einen Zusatz von konzentriertem Most, wodurch sie infolge der Karamelbildung ihre helle Farbe verlieren. Jerez-Weine sind in der ganzen Welt als Sheres- oder Sherryweine bekannt und geschätzt. Sie sind hochprozentig, trocken und von gelber bis brauner Farbe. Ihr eigen- artig bitterer Geschmack wird durch eine besondere Kellerbehandlung in den Bodeuas (Weinstuben, Weinkeller) erreicht, die sich auf 2 bis 7 Jahre erstreckt. Da- her erklärt sich die Bezeichnung „Feiner alter Sherry".

Portugal

Die portugiesischen Weine sind qualitativ hochstehende Erzeugnisse, sie werden in aller Welt geschätzt und als hochprozentige Dessertweine exportiert. Während der rote Portwein mit 18 % Alkoholgehalt noch 7 - 8% Zucker enthält, ist der auf den Azoren gewonnene goldbraune Madeira (3 % Zucker, 17% Alkohol) ein trockener Dessertwein von eigenem Charakter, der als Trinkwein ebenso begehrt ist wie als Würzwein für delikate Suppen und Soßen.

Österreich

Das Hauptweingebiet der Österreicher liegt im Nordosten, in der Gegend Wiens, in der Steiermark und im Burgenland. Bekannte Weinorte um Wien sind Nußdorf, Heiligenstadt, Kahlenbergdorf und besonders Grinzing, wo der „Heurige" (Jung- wein im ersten Jahr) viele Freunde hat. Aber auch Klosterneuburg, Baden, Mistel- bach und Pfaffstätten sind den österreichischen Weintrinkern bekannt.

Außer dem Wiener Weinbaugebiet sind noch die Steiermark (mit Klöch, Pösnitzberg und Sulz) und das Burgenland zu erwähnen, wo besonders um den Neusiedler See hervorragende Qualitäten wachsen- Dazu gehören die Lagen, die am Ostabhang der Ruster Hügelkette den berühmten Ruster Ausbruch liefern. — Österreichische Weine werden vorwiegend im Lande selbst getrunken und gelangen in kleinen Mengen zum Export.

Schweiz

Die klimatischen Verhältnisse und die Bodenstruktur bedingen in der Schweiz eine Mannigfaltigkeit der Weine, lassen aber Spitzenweine nicht aufkommen. Die Schweizer Weine sind deshalb weniger als ExportWeine geeignet und erreichen nur i n de n Waliser Weinen, die im oberen Rhönetal beheimatet sind, anerkannte Qualitäten.

Griechenland

Griechenlands Weinbau ist der älteste in Europa. Als bekannte Rebsorten werden die Malvasier-, die Marrodaphne- und die Muskatrebe kultiviert. Die besten Weine

Das Moselweingebiet umFasst nicht nur die Mosel, sondern auch die Saar und den Ruwer .

Die Moselweine zeichnen sich durch ihre Frische, ihre Blume, ihre Rasse und ihren fruchtigen Geschmack aus. Diese Merkmale zeigen in besonderem Maße die Saar- und Ruwerweine. Sie sind bekömmlich und genießen in ihren besten Qualitäten Weltruf. Wir unterscheiden Ober-, Mittel- und Untermoselweine. Während Ober- und Untermosel nur geringe Weine hervorbringen, ist die Mittelmosel das Kernstück dieses Weinbaugebietes. Hier liegen die Weinorte von Ruf und Klang mit ihren be- rühmten Lagen: Longuich, Trittenheim, Dhron, Piesport (Goldtröpfchen), Braune- berg (Juffer), Bernkastel (Doktor), Graach (Himmelreich), Wehlen (Sonnenuhr), Zeltingen (Schloßberg), Ürzig (Schwarzley), Erden (Treppchen), Enkirch, Zell (Schwarze Katz) und Kochern. Auch die Ufer der Saar und des Ruwer zählen zum Gebiet der Mittelmosel. An der Saar sind die Gemarkungen Ockfen mit dem Herren- berg, Wiltingen mit dem Scharzhofberg und Serrig mit dem Vogelsang besonders hervorzuheben, während an den Ufern des Ruwer Kasel und Eitelsbach mit dem Karthäuserhof berg zu nennen sind.

Das Rbeinweingebiet schließt einige große und kleinere Gebiete ein, von denen an hervorragender Stelle der Rheingau und die Rheinpfalz stehen.

An der Nordseite des Rheinbogens erstreckt sich das berühmteste aller deutschen Weinbaugebiete, der Rheingau . Hierzu rechnet man das Gebiet von Hoch- heim am Main bis Lorch. Hochfeine Blume, Fruchtigkeit und Würze zeichnen diese Spitzenweine aus, die zu den besten Weinen der Welt zählen.

Weinorte von Rano- und Klang reihen sich von Ost nach West; der Hochheimer (Daubhaus), der Schiersteiner (Hölle), der Eltviller und der Rauenthaler (Pfaffenberg), der Erbacher (Klostergarten), der Hattenheimer (Nußbrunnen), der (ltrieher (Deez), der Winkeler (Hasensprung), der Johannisberger (Schloßberg), der Geisen- heimer (Kosakenberg) und der Rüdesheimer mit seinen Berglagen sind gegen die kalten Nordwinde geschützt und liegen auf bestgeeigneten Böden in sonniger Süd- lage. Auch der rote Aßmannshäuser und der Lorcher Kappenberg gehören zu den Rheingauer Assen.

Das Weinbaugebiet Rheinhessen liegt südlich des Rheingaues zwischen der Nahe und dem Rheinbogen von Mainz bis Worms, an dem die besten Qualitäten wachsen. Der Binger (Hungerborn), der Bodenheimer (Burgweg), der Nackenheimer (Engelsberg), der Niersteiner (Fuchsloch), der Oppenheimer (Herrenberg), der Dienheimer (Großer Falkenberg) und der Wormser (Liebfrauenmilch-Stiftswein) sind Perlen der Weinkarte. Aber auch rote Rheinhessenweine aus Nieder- und Oberingelheim zählen zu den besten deutschen Rotweinen.

Das Gebiet der Nahe ist größer als das des Rheingaues und bringt mannig- faltige Qualitäten hervor. Während die Obernahe rassige Weine mit Moselcharakter erzeugt, ähneln die Weine der Mittelnahe um Kreuznach mehr dem Rheingauer Typ. Die untere Nahe bringt kräftige Weine hervor. Bekannte Weinorte sind Münster mit dem Kapellenberg, Kreuznach mit dem Hinkelstein, Laubenheim mit dem Stein- kreuz und Büdesheim mit dem Salzflecken.

Die Rheinpfalz liegt südlich von Rheinhessen und bildet das größte deutsche Weinbaugebiet- Dichtgedrängt liegen die einzelnen Gemarkungen an der Weinstraße vom südlichen Berg-Zabern bis Bockenheim, im Westen durch die Hardt geschützt. Hier herrscht das beste Weinklima.

Die Oberhardt liefert elegante und frische Flaschenweine, von denen der Eden- kobener am bekanntesten ist-

Die Mittelhardt ist das Zentrum der Rheinpfalz. Neustadt mit dem Hüttbaum, Gimmeldingen mit dem Bienengarten, Ruppertsberg mit dem Gaisböhl, Deidesheim mit dem Rennpfad, Forst mit dem Kirchenstück, Wachenheim mit dem Grabhöckel, Dürkheim mit dem Feuerberg und Ungstein mit der Viehgasse sind die Marksteine an der Weinstraße. In diesen Orten entstehen volle und schmalzige Weine. An roten Weinen gefallen besonders der Dürkheimer, der Kallstädter und der Ungsteiner.

Die Unterhardtweine zeichnen sich durch einen milden, süßen Charakter aus. Der Zeller Schwarzer Herrgott aus dem Zellertal der Pfalz darf dabei nicht mit dem Zeller von der Mosel verwechselt werden. Der Mittelrhein, die Lahn und die Ahr bilden das letzte Weinbaugebiet, das die Rheinweine im weiteren Sinne umfasst. Es schließt auf der rechten Rheinseite an den Rheingau an, beginnt bei Lorch und endet beim Siebengebirge, während es auf der linken Rheinseite die Fortsetzung des Nahegebietes bis über die Ahr hinaus darstellt.

Das Kernstück dieses Anbaugebietes ist die Ahr, die uns von ihren Abhängen die feurigen Ahr-Rotweine liefert. Hier liegen eine Reihe bekannter Gemarkungen, wie Kreuzberg, Altenahr, Maischoß, Marienthal; vor allem aber sind zu nennen Waldporzheim mit dem Beatrixberg und der Dom-Ley sowie Ahrweiler mit dem Rosen-

berg. Am Mittelrhein selbst zählen Bacharach und Boppard zu den nennenswerten Weinorten sowie die Rotweinmarkungen des Siebengebirges, Unkel und Königs- winter, aus dessen Nähe das Drachenblut kommt.

Das fränkische Weinbaugebiet konzentriert sich im Maindreieck bei Würzburg. Hier gedeihen würzige, schwere Weißweine, deren Beerenauslesen in den für dieses Gebiet typischen Bocksbeutelflaschen zu den besten Weinen rechnen. So sind der Würzburger Stein, der nicht nur wegen seiner Würze und seines Feuers, sondern auch wegen seiner edlen Süße hoch geschätzt wird, der Escherndorfer Lump, der als rassiger Wein anspricht, der Iphofer und der Randersacker Lämmerberg, der ein wohlschmeckender, kräftiger Wein ist, hervorragende Qualitäten, die auch auf dem internationalen Weinmarkt den Ruf deutscher Weinkultur künden. Als fränkischer Rotwein hat sich der Klingenberger einen guten Namen verschafft, der aus dem Gebiet des Mainvierecks stammt .

Die badischen Weine sind in der Mehrzahl Weißweine, aber auch gute Rotweine; sie entstammen dem Gebiet Badens, das sich vom Rheinknie abwärts bis zum Neckar er- streckt. Die Weine vom Kaiserstuhl, die Markgräfler Weißen und die Affenthaler Roten sind Qualitäten, die auch verwöhnten Ansprüchen genügen. Ja, in Ih- ringen werden Rotweine entwickelt, die zu den besten deutschen Erzeugnissen rechnen und von vielen Weinkennern auch Weinen vorgezogen werden, die dem Namen nach einen besseren Ruf und Klang haben.

Das Gebiet der Bergstraße umfasst in seinem südlichen Teil die badische Gegend um Heidelberg und einen Teil von Hessen. Auch hier werden Weiß- und Rotweine er- zeugt, die in diesen Gebieten gern getrunken werden.

Die Bodensee-Weine sind ebenfalls auf der Weinkarte weniger bekannt; aber auch hier entstehen durchaus trinkbare Weine mit kräftigem und frischem Charakter. Konstanz und Meersburg dürften die bekanntesten Weinorte sein.

Das wiirttembergische Weinbaugebiet liegt mit seinem Zentrum im nördlichen Teil des Landes und erzeugt besonders im Neckartal und dessen Seitentälern neben Weißwein- vor allem Rotweintrauben, die meist zusammen zu Schillerweinen gekeltert werden. Während die Weißweine voll und kräftig, je nach der Gegend und Rebsorte auch wohl mild und blumig sind, haben die Rotweine eine gute Farbe und einen runden Geschmack. Cannstatt, Stuttgart, Heilbronn sind besonders zu nennen, wenngleich die Weine ihre Abnehmer im eigenen Lande haben und kaum einen Platz auf der Weinkarte anderer Städte finden konnten .




Der Weinbau und die Lese

Qualitätsfaktoren. Jeder Winzer ist bestrebt, durch Erzielung qualitativ guter Trauben die Grundlage für einen guten Wein zu schaffen. Das ist aber nur bedingt möglich; denn mehrere Faktoren sind hier ausschlaggebend.

Das Klima spielt dabei eine entscheidende Rolle. Je wärmer das Klima des Weinbaugebietes ist, desto zuckerreicher werden die Trauben, desto schwerer wird der Wein. Lange, warme Sommer, milde Winter, der Frühling ohne Spätfröste und der Herbst warm und trocken — das gibt eine große Weinernte. Die guten Weinjahre waren immer auf solche Witterungsverhältnisse zurückzuführen, während die schlechten Weinjahre saure, alkoholarme Weine erbrachten, weil in den entscheidenden Monaten von August bis Oktober infolge fehlender Sonneneinstrahlung nicht genügend Zucker in den Beeren angereichert werden konnten. Besonders klimatisch begünstigt ist die Rheinpfalz, in der die Rebe nicht einmal Berghänge be- nötigt, sondern auf ebenem Felde gute Erträge bringt.

Die Lage des Weinberges beeinflusst als zweiter Faktor die Qualität des zu erzeugen- den Weines. Im allgemeinen wachsen die besten Weintrauben an Berghängen, die gegen die kalten Winde geschützt sind und nach Süden liegen, da so die Sonneneinstrahlung am besten ausgenutzt wird. Wenn dann noch die unmittelbare Flußnähe eine Strahlenreflexion ermöglicht, wachsen in solchen Lagen Hoch- und Spitzengewächse.

Die Bodenart ist der dritte Faktor, von dem die Güte des Weines abhängt. Der Quarzit- und Schieferboden des Taunus beschert uns die hochwertigen Rheingauer Weine, während die Weinbergböden in Franken (Muschelkalkablagerungen und Buntsandstein) schwere, wuchtige Weine hervorbringen.

Die Traubensorte steht zur Bodenart in enger Beziehung, und es hängt von der richtigen Auswahl ab, wenn der Erfolg gesichert sein soll. Dabei unterscheiden wir Quantitäts- und Qualitätstraubensorten. Die besten Traubensorten für Weißweine sind Riesling, Silvaner, Traminer und für Rotweine Burgunder und Portugieser. Sie alle erzeugen Weine, die den Ruf des deutschen Weines begründeten.

Entwicklung der Trauben. Wie bei allen Beeren unterscheiden wir zwei Abschnitte in der Entwicklung der Trauben: Wachstum und Reife- Im Stadium des Wachstums sind die Trauben hart und undurchscheinend, der Zucker ist noch gering entwickelt, dagegen der Säuregehalt groß. Im August beginnt die Reifezeit. Die Säure wird ab- gebaut, der Zuckergehalt steigt, die Stiele verholzen, und die Beerenhaut lässt die Kerne durchschimmern; bei den blauen Traubensorten tritt allmählich die Blaufärbung ein. Anfang Oktober ist die Traube im Zustand der Vollreife. Im Quantitätsanbau setzt nun die Weinlese ein, im Qualitätsanbau lässt man die Trauben noch weiter reifen, d. h-, man lässt das Wasser durch die warme Herbstsonne verdunsten. Dadurch wird der Zuckergehalt größer, die Säure aber vermindert sich. Diese über- reife wird in südlichen Ländern noch vergrößert durch Einknicken der Stiele, und dadurch entstehen dann die Trockenbeeren- In deutschen Weinbaugebieten, besonders im Rheingau, geschieht dies durch die Edelfäule, verursacht durch einen Pilz, der auf den Beeren wächst. Der Pilz durchdringt die Beerenhäute, ermöglicht damit eine schnellere Verdunstung des Wassers und entwickelt gleichzeitig besondere Aromastoffe, die den Ausleseweinen dann ihr besonderes Gepräge geben.

Weinlese. Es ist ein großes Ereignis, wenn die Ernte der Trauben freigegeben wird. Mit fröhlichem Gesang ziehen die Leserinnen in den Weinberg, wo sie mit Scheren oder Messern die Trauben vorsichtig abschneiden und in Körben oder Kübeln sammeln. Nach dem Abtrennen der Stiele von den Beeren, dem Abbeeren, werden sie in der Traubenmühle vermaischt. Die entstandene Maische — Saft, Beerenhäute und Kerne — wird auf dem Winzerhof durch eine Presse, die Kelter, in Most und Trester geschieden-

Diese Behandlung, die bei der Herstellung des Weißweines angewendet wird, muss bei der Rotweinbereitung eine Änderung erfahren. Der Farbstoff sitzt nämlich in den Beerenhäuten und nicht im Saft der Beeren. Da er in alkoholhaltiger Flüssigkeit löslich ist, lässt man erst die Maische angären, wobei neben dem blauen Farbstoff auch etwas Gerbstoff aus den Trestern gelöst wird. Erst dann erfolgt die Abtrennung des Mostes.

Der Schillerwein entsteht durch Keltern eines Gemisches von blauen und weißen Trauben. In Baden lässt man die blauen Trauben nur kurz angären, so dass der gewonnene Wein einen rötlichen Schimmer bekommt.

VOM Most zum Jungwein

Nach dem Keltern wird der Most meistens eingeschwefelt und dann in offenen Bottichen gesammelt; hier sollen sich die im Most enthaltenen Traubenfleischreste, Erdteilchen usw. absetzen. Da aber hierbei der Most dem schädigenden Einfluss des Luftsauerstoffs ausgesetzt ist, versucht man, diese unerwünschte Oxydation durch Behandlung mit schwefliger Säure zu beheben.

Nach einer Separation, wobei alle großen Trübteile entfernt werden, läuft der Most durch eine Schlauchleitung direkt in die Gärfässer, die sich unterhalb des Kelter- raumes befinden.

Die alkoholische Gärung. Der Traubenmost ist noch trübe, schmeckt mehr oder weniger süß und enthält neben Wasser, Trauben- und Fruchtzucker noch eine Reihe chemischer Verbindungen, von denen die Wein- und Apfelsäure besonders wichtig sind. In guten Weinjahren verschiebt sich das Verhältnis von Zucker zu Säuren zugunsten des Zuckers, in schlechten Weinjahren steigt der Säureanteil. Prinzipiell befindet sich jedoch stets mehr Zucker im Most als Säuren. In den Gärfässern wird der Most durch die alkoholische Gärung verändert. Durch Ezyme der Hefen, die sich sehr schnell durch Sprossung vermehren, wird der Zucker in Alkohol und Kohlendioxid gespalten. Dabei verläuft die Gärung zunächst äußerst stürmisch und hält als Hauptgärung ungefähr 14 Tage an. Durch die Alkoholbildung wird die Sproßtätigkeit allmählich gehemmt, eine stille Nachgärung vollendet das Werk; der Jungwein ist entstanden. Die Hefe setzt sich auf dem Boden des Fasses ab.

Veränderungen des Mostes. Durch den Gärprozeß sind mit dem Most wesentliche Veränderungen geschehen. Aus vorhandenen Stoffen sind neue Verbindungen ent- standen, wodurch sich der Geruch und der Geschmack umbildeten. Als wichtigster Bestandteil hat sich aus dem Zucker der Alkohol gebildet. Je zuckerreicher der Most war, um so alkoholreicher wird der Wein- Wenn sich jedoch ungefähr 14 Vol.- % Alkohol gebildet haben, werden die Hefepilze abgetötet, so dass der noch unvergorene Zucker dem Wein die Süße gibt.

Das bei der Gärung sich bildende Kohlendioxid entweicht als Gas. Ein Teil wird im Wein gebunden und gibt ihm einen „frischen" oder gar „spritzigen" Charakter. Der Gehalt an Weinsäure wird durch die Gärung verringert, indem ein Teil sich mit dem Kalium zu Weinstein verbindet und als unlösliche Verbindung ausfällt. Der Gehalt an Gerbsäure verändet sich mit dem Tempo der Kelterung und mit der Art der Gärung. Schnell gekelterte Beeren geben weniger Gerbsäure in den Most als langsam gekelterte. Rotweine enthalten meist mehr Gerbsäure als Weißweine, weil durch das längere Stehen der Maische die Gerbstoffe aus den Trestern (Rebkerne, Hülsen usw.) herausgelöst werden.

Als Extraktgehalt bezeichnet man die Gesamtmenge der Stoffe, die nach Erhitzen des Weines auf to° °C übrigbleiben. Ist diese hoch, dann hat der Wein einen „schönen oder vollen Körper".

Durch die Gärung haben sich auch neue Duftstoffe entwickelt, die man im Gegensatz zu den Traubenbuketten als Gärungsbukette bezeichnet. Sie sind sehr flüchtig. Erst die sich später entwickelnden Lagerbukette lassen den Ausbau des Weines richtig erkennen.
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Tags: getränke, wein, alkoholische, dessertwein

 
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